Tada! Gerade noch rechtzeitig im November kommt mein Blog-Beitrag zum Thema Weihnachtsgeschenke.

Alle Jahre wieder. In deutschen Haushalten beginnt die Jagd nach Weihnachtsgeschenken. Die Industrie und den Einzelhandel freut es, beginnt doch die umsatzstärkste Zeit des Jahres. Durchschnittlich 522 Euro planen die Deutschen im Jahr 2021 für Weihnachtsgeschenke auszugeben, allein die Besorgung frustriert jedoch.

Fehlt es Dir auch an Ideen?

Nach einer repräsentativen Studie vom Erlebnisanbieter mydays im Oktober 2020, mangelt es vor allem an Ideen. Rund 55 Prozent der Befragten gaben an, mit einem akuten Ideenmangel in das Weihnachtsshopping zu starten. Dabei scheint der Ideenmangel vor allem ein Problem der jüngeren Generation zu sein. Mit zunehmendem Alter sind die Menschen deutlich souveräner darin, Ideen zu haben, womit sie ihre Lieben überraschen können.

Mit 72 Prozent ist die Herausforderung für Befragte im Alter zwischen 18 und 29 Jahren mit Abstand am größten. Personen zwischen 40 und 49 Jahren geben nur noch 57 Prozent Ideenmangel als Herausforderung an und bei der Generation ü60 klagen nur noch 41 Prozent über Einfallslosigkeit in puncto Weihnachtsgeschenke. Weitere Herausforderung beim Geschenkekauf sind laut Studie die Kosten (27 Prozent), einfache Beschaffung (18 Prozent) und Mangel an Zeit (15 Prozent).

Was soll ich denn jetzt nur schenken?

Ich habe mich für Dich mal umgesehen und verschiedene Statistiken ausgewertet, um Dir einen Überblick über dos und dont´s zu verschaffen. Ich erhebe hier keinen Anspruch auf die Richtigkeit der Aussagen und persönliche Anmerkungen und Meinungen, musst Du mir bitte nachsehen.

Platz 1 der Geschenkeliste: Geld & Gutscheine

Geld und Gutscheine sind laut Statista das meistgeschenkte Weihnachtsgeschenk in deutschen Haushalten. Dabei scheint es keine Rolle zu spielen, ob für Media Markt, Amazon, Netflix, Wellnesswochenenden, Städte Tripps oder Events. Mich erstaunt dieses Studienergebnis Jahr für Jahr, da ich in meinem Umfeld oft Klagen darüber höre, dass immer nur Gutscheine verschenkt werden. 😉

Platz 2 der Geschenkeliste: Lebensmittel & Süßigkeiten

Laut Statista rangieren Lebensmittel und Süßigkeiten auf Platz zwei der Geschenkeliste. Da sind wir Deutschen also tatsächlich traditionell unterwegs und der Schokoladenweihnachtsmann darf nicht auf dem Süßigkeiten-Teller fehlen.

Platz 3 und 4 der Geschenkeliste: Spielwaren & gedruckte Bücher

Das Spielwaren auf Platz drei der geschenkeliste rangieren dürfte nicht verwundern, erfreulich finde ich, dass diese dicht gefolgt sind von gedruckten Büchern als Weihnachtsgeschenk.

„Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.“

sagte einst Hermann Heese und spricht mir damit aus dem Herzen. Als Kind gab es kein Weihnachten, keinen Geburtstag an dem ich nicht mindestens ein Buch geschenkt bekam. Meist hatte ich dies noch am selbst Tag ausgelesen. 😊

Platz 5 und 6 der Geschenkeliste: Kleidung & Kosmetika

Auf Platz fünf und sechs der Geschenkeliste folgen Kleidung und Kosmetika. Der Sinn derartiger Geschenke hat sich mir tatsächlich nie ganz erschlossen. Heute noch weniger als früher, angesichts der globalen Öko Krise welcher wir gegenüberstehen. Neben der Öl-Industrie ist die Modebranche für die meisten Umweltverschmutzungen verantwortlich. Wusstest Du:

  • Dass eine Jeans rund 12.000 Liter Wasser verbraucht und 50.000 km zurück gelegt hat, bevor sie das Geschäft erreicht?
  • dass wir heute 400 Prozent mehr Kleidung besitzen als noch vor 50 Jahren? Früher begleiteten uns Kleidungsstücke mehrere Jahre, dank Dumping-Preisen zählen sie heute bereits zu den Wegwerfprodukten. Ein durchschnittlicher Europäer verursacht 41 Kilo Textilabfälle pro Jahr.
  • Dass 90 Prozent der verarbeiteten Baumwolle genetsich verändert ist? Sie benötigt in der herstellung große Mengen an Wasser und Chemikalien. Die Buamwollproduktion ist verantwortlich für 18 Prozent des weltweiten Einsatzes von pestiziden und 25 Prozent der gesamten Verwendung von Insektizieden. Die (Langzeit)-Auswirkungen dieser Chemikalien ist weitestgehend ungetestet und betrifft sowohl die an der produktion beteiligten Menschen, wie den Träger:innen. Fakt ist, dass unsere Haut als größtes Organ, diese Chemikalien aufnimmt…..
  • Dass, 97 Prozent der Kleidung in Asien gefertigt wird. Es gibt rund 40.000 Textilarbeiter:innen. Sie gehören zu den am schlechtesten bezahlten Arbeiter:innen weltweit. Etwa 85 Prozent sind Frauen, offizielle Zahlen, über die Tätigkeit von Kindern gibt es nicht. Ausbeutung, Gefährdung der Gesundheit, mangelnder Schutz der Arbeitnehmer:innen, sowie die Missachtung von Frauen- und Menschenrechte sind an der Tagesordnung.
  • Dass wir Deutschen durchschnittlich 164 Euro pro Kopf und pro Jahr für Kosmetika aisgeben? Damit liegen wir seit Jahren deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Douglas, Amazon und DM dominieren dabei deutlich den Handel, was nicht unbedingt für die Qualität der verwendeten Produkte spricht.

Platz 7 der Geschenkeliste: Events und Veranstaltungsbesuche

Die Platzierung spricht für sich. Der Wunsch nach Veranstaltungen aller Art ist unter den Einflüssen der Corona Pandemie stark gestiegen, gleichzeitig aber auch die Verunsicherung, wenn es um derartige Geschenke geht. Optimisten verschenken trotz Lockdowns und abgesagter Veranstaltungen tapfer Tickets – auch aus Solidarität mit der Veranstaltungsbranche, während Pessimisten sich hier eher völlig bedeckt halten und auf Gutscheine ausweichen.

Platz 8 der Geschenkeliste: Schmuck

Hierbei dürfte es sich um einen echten Geschenke-Klassiker handeln. Laut Statista wird sich der Jahresumsatz im Schmuck-Segment im Jahr 2021 auf etwa 3,5 Millionen Euro belaufen. Umgerechnet auf die Bevölkerungszahl ergibt sich eine pro Kopf Ausgabe von 41,41 Euro. Wusstest du:

  • dass die Deutschen rund 6,5 Prozent der weltweiten Goldbestände besitzen?
  • dass die Bundesbank so viel Gold hortet wie kaum eine andere Zentralbank auf der Welt? 3370 Tonnen sind in ihrem Besitz. Nur die USA hütet einen noch größeren Schatz in den Kellern von Fort Knox, nämlich rund 8130 Tonnen.
  • dass Deutschlands Bürger mehr Gold als die Bundesbank und sogar mehr als die US-Notenbank besitzen? Insgesamt gehören Privatpersonen in Deutschland rund 8918 Tonnen Gold. Diese Zahlen haben Forscher der Steinbeis-Hochschule für die Reisebank auf Basis einer repräsentativen Befragung von 2000 Erwachsenen errechnet. Gut die Hälfte davon besteht aus Barren und Münzen und entsprechenden Wertpapieren, knapp 4000 Tonnen sind Schmuck.

Platz 9 der Geschenkeliste: Einrichtungsgegenstände

Nichts dürfte weniger sexy sein als Einrichtungsgegenstände zu Weihnachten. Geschenke dieser Art wünschen sich nach meiner Erfahrung Pragmatiker:innen. 😉

Apropo sexy: Erotische Weihnachtsgeschenke stehen meist auf keiner Wunschliste. Einer YouGov-Umfrage im Auftrag von ORION zufolge haben 33 Prozent der Befragten schon ein erotisches Produkt zu Weihnachten verschenkt. Dabei lagen Dessous mit 15 Prozent weit vor den Lovetoys mit 9 Prozent. Auffallend ist, dass die Männer dabei deutlich häufiger die Initiative ergreifen. Kurioserweise werden in Haushalten mit Kindern häufiger Dessous, Lovetoys und Gutscheine für einen Erotikshop verschenkt als in kinderlosen Haushalten.

Platz 10 der Geschenkeliste: CDs/DVDs, Unterhaltungselektronik und Smartphones

Ein Blick in die Tabellen des Statistischen Bundesamts zeigt:

  • An Konsumgütern herrscht in Deutschland kein Mangel. Im Schnitt besitzt jeder Haushalt drei Telefone, anderthalb Flachbildschirm-Fernseher und etwas mehr als ein Auto, haben die Statistiker für 2017 ermittelt.
  • Jeder zweite Haushalt besitzt zudem eine Spielkonsole und ein Navigationsgerät, jeder dritte einen Heimtrainer. Insgesamt stehen in jedem Haushalt im Durchschnitt 37 Unterhaltungs-Elektrogeräte.
  • Langfristig zahlen wir für unseren Konsum allerdings einen hohen Preis. Je mehr wir verbrauchen, umso stärker schädigen wir unsere Lebensgrundlagen.
  • Wichtige Rohstoffe wie Erdöl und Phosphor werden knapp, die Böden laugen aus, der Grundwasserspiegel sinkt, Giftstoffe aus dem Müll belasten die Umwelt, Wälder werden abgeholzt und entfallen als CO2-Speicher. Manche Wissenschaftler warnen bereits vor Verteilungskriegen um die knapper werdenden Ressourcen, ganz besonders von Ackerflächen und Süßwasser.
  • In Smartphones beispielsweise sind bis zu 30 Metalle verbaut, die mit hochgiftigen Chemikalien aus dem Gestein gewaschen werden. Um ein einziges Gramm Gold zu gewinnen, mit dem man etwa 50 Smartphones bestücken kann, muss eine ganze Tonne Erz abgesprengt und zermahlen werden.
  • Ändern wir unser Konsumverhalten nicht, werden die natürlichen Ressourcen der Erde nicht mehr lange für alle Menschen reichen. Die Bürger der westlichen Industriestaaten leben seit Jahrzehnten weit über ihre Verhältnisse. Stehen rein rechnerisch jedem Menschen auf der Erde 1,7 Hektar zu, um den Verbrauch zu decken, benötigen sie meist mehr als das Doppelte.
  • Negative Spitzenreiter sind die Menschen in den USA, die acht Hektar zur Deckung ihres Lebensstils brauchen. Aber auch in Deutschland liegen die Menschen mit 5,1 Hektar weit über dem Anteil, der ihnen zusteht. Allein unser täglicher Rohstoffverbrauch liegt pro Kopf bei 200 Kilogramm. Ende der 1970er Jahre war es noch die Hälfte.

Meiner Meinung nach, also dringend Zeit also umzudenken.

Das solltest Du unbedingt beherzigen

Geschenke müssen von Herzen kommen! Immerhin 58 Prozent der Befragten der mydays Studie ist es wichtig, dass Geschenke, die sie erhalten, von Herzen kommen. Für Frauen ist es mit 61 Prozent wichtiger, dass es etwas Persönliches ist, über das sich jemand Gedanken macht. Bei den Männern legen nur etwa 45 Prozent Wert darauf.

Laut Studie sticht der immaterielle Wert ganz klar den materiellen Wert, lediglich 2 Prozent der Befragten gibt an, dass es ihnen wichtig ist, dass ein Geschenk teuer sei. Für 26 Prozent ist es von Bedeutung, dass man ein Geschenk als gemeinsames Erlebnis, bei dem man Zeit verbringt, einlösen kann. 40 Prozent der Männer legen Wert darauf, dass etwas Nützliches unterm Baum liegt. Bei den Frauen legen etwa 28 Prozent Wert darauf.

Spannend ist, dass lediglich die Hälfte der Deutschen (etwa 54 Prozent) erwartet, an Weihnachten beschenkt zu werden.

Worüber ich mich wundern muss

In Zeiten in denen 80 Prozent der Menschen angeben, sich im Alltag gestresst zu fühlen und jeder 5. Deutsche eine depressive Episode durchlebt, ist der Anteil an „Self Care“ oder „Health-Care-Geschenken“ doch recht klein. Dabei würden sie uns allen verdammt guttun. Gerade einmal Wellnesswochenenden schaffen es in nennenswerter Höhe auf die Liste der beliebtesten Weihnachtsgeschenke.

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Jetzt bleibt mir nur noch, Dir eine besinnliche und vor allem Stress freie Vorweihnachtszeit zu wünschen. Lass dich bei der Wahl Deiner Weihnachtsgeschenke von Deiner Intuition und von Deinem Herzen leiten, dann kann fast nichts schief gehen.

Lass mich wissen, womit Du dieses Jahr Deine Lieben überraschen wirst. Ich freue mich von dir zu lesen.

Alles Liebe,

Konstanze